Wieviel nimmt Reprobel ein?

Die drei Gemeinschaften hatten sich zunächst für eine zentralisierte Bezahlung im Namen ihrer öffentlichen Verleiheinrichtungen entschieden. Wegen Diskussionen mit der flämischen, der frankophonen und der deutschsprachigen Regierung musste der Beginn des Gebühreneinzugs verschoben werden.

So wurde die Bibliothekstantieme für 2004 – das erste Jahr, in dem Reprobel Vergütungen für Verleihen einnehmen durfte – erst 2006 bezahlt. Insgesamt hat Reprobel bisher 1.285.872 Euro eingenommen. Der Rückstand von mehr als einem Jahr zwischen Verbrauchsjahr und Jahr des Einzugs wurde bisher noch nicht aufgeholt.

2010 zog Reprobel 1.487.471 Euro ein, davon 1.267.379 Euro für das Verbrauchsjahr 2008 und 220.092 für das Verbrauchsjahr 2009.

Weil die französische Gemeinschaft den Vertrag über den zentralisierten Einzug nicht verlängert hat, hat Reprobel 2007 und 2008 die Vergütungen unmittelbar bei den verschiedenen frankophonen Bibliotheken eingezogen.

 

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